Frei aufzuwachsen ist das Beste,
das einem Kind passieren kann.
A. S. Neill, Summerhill
Montag, 24. September 2018
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Deutsch lernen durch Theater

"Das Theaterprojekt soll Kinder, die neu in Deutschland sind, und die, die hier schon immer leben, zusammenbringen. Aus Syrien, dem Libanon und Pakistan kommen sie unter anderem. Auch viele Kinder mit Migrationshintergrund sind in Osnabrück geboren. An der Grundschule Eversburg liegt ihr Anteil bei 65 Prozent. 21 Sprachen würden an der Schule gesprochen, sagt Schulleiterin Cornelia Klösel mit sichtbarem Stolz." (NOZ, 19.09.17)



Theater ohne Grenzen

"Gespielt wird auf Deutsch und auf Englisch. Hier und da fallen auch Sätze in anderen Sprachen, etwa auf Arabisch. Ganz viel wird außerdem über Körpersprache gezeigt.



Das führt zu beeindruckenden Szenen. Und zu einer sehr dynamischen und beeindruckenden Darstellung. Auch aus diesem Grund ist das tpw-Projekt gelungen.



Vor allem aber gibt es Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt junger Menschen. Derjenigen, die schon immer hier wohnten, und derjenigen, die hier eine neue Heimat finden wollen." (NOZ, 25.01.16)







Theaterprojekt mit geflüchteten und einheimischen Kindern

"Wir Kinder aus Eversburg!"


Unser aktuelles Projekt an einer Osnabrücker Grundschule bringt geflüchtete und hier geborene Kinder zusammen. Denn Sprache lernt sich spielerisch und in Bewegung viel leichter!

Schwerpunkte des Theaterspiels und Zusammenseins sind, neben dem Erlernen der deutschen Sprache, das Kennenlernen kultureller Vielfalt und die Vermittlung von alltäglichen Abläufen und Besonderheiten. Die Kinder verarbeiten Situationen ihres Alltags zu kleinen Spielszenen, die in eine Rahmenhandlung gefasst werden. Dafür bekommen sie fachliche Unterstützung von unserer Theaterpädagogin Johanna Bethge. Doch Inhalte und Dialoge entwickeln die Kinder selbst. So viel Einsatz wird belohnt werden, denn am Ende stehen öffentliche Aufführungen, zu denen Eltern und Interessierte eingeladen werden.

Die Durchführung wird unterstützt durch die Sozialarbeiterin Ann-Christin Rüngling und die Rektorin der GS Eversburg Cornelia Klösel.

Förderer: Stadt Osnabrück, Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Bürgerstiftung Osnabrück, Sparkassenstiftung Osnabrück und JuKS.Initiative e. V.

Pressebericht der NOZ



Integratives Projekt mit geflüchteten Jugendlichen

"Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."


Kultur, und hier besonders das Theater, bietet ein starkes Instrument zur Integration und zur Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen. Vor diesem Hintergrund entwickelt die tpw Theaterprojekte, die unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenführt. Die gemeinsame Arbeit auf ein Ziel hin schafft Vertrauen und Akzeptanz unter den Beteiligten, beinhaltet aber auch Kompromissbereitschaft und das Akzeptieren abweichender Vorstellungen.

"Wenn ich mir was wünschen dürfte ..." führte Osnabrücker Jugendliche, ausgestattet mit altersgemäßen Wünschen und Lebensplänen, mit jungen Menschen zusammen, die vor Zuständen geflohen sind, die kaum Raum für Wünsche lassen. Der Theaterworkshop bot den Teilnehmenden die Chance, sich auf spielerischer und kreativer Ebene mit der eigenen Identität und Lebenssituation auseinanderzusetzen. Dabei ging es primär um eine Bereicherung der Lebenserfahrung, um das Erleben von Spielfreude und persönlicher Stärken sowie das Kennenlernen neuer Menschen und Kulturen. Ziel waren gemeinsame öffentliche Aufführungen, bei denen die Zuschauenden durch einzelne Themenräume geführt wurden.

Gefördert und unterstützt wurde das Projekt durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V., die Stiftung der Sparkasse Osnabrück, die Bürgerstiftung Osnabrück- und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.

Pressebericht in der NOZ

Premierenbericht in der NOZ

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