Frei aufzuwachsen ist das Beste,
das einem Kind passieren kann.
A. S. Neill, Summerhill
Sonntag, 16. Dezember 2018
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Theaterprojekt zum Thema Zwangsheirat


"Ja, ich will!"- Aufführung beim Fachtag - 19. April 2018



BildTheaterpädagogisches Projekt der tpw in Kooperation mit der Theater AG des Gymnasiums „In der Wüste“ zum Thema Zwangsheirat

Zwangsheirat wird in weiten Teilen der Welt praktiziert. Trotz nationaler und internationaler Verbote sind weltweit Millionen von Mädchen und Frauen betroffen. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Zwangsheirat als eine "moderne Form der Sklaverei". Die Abgrenzung zur arrangierten Ehe ist dabei fließend.

Viele der zugewanderten Jugendlichen wurden (und werden) nach patriarchalen Traditionen erzogen, in denen sexuelle Gewalt und Zwangsheirat verharmlost oder gerechtfertigt werden. Hier in Deutschland treffen sie auf eine liberale und an Gleichberechtigung orientierte Gesellschaft. Die entstehende Diskrepanz zwischen tradierten Werten der Ursprungskultur und denen unserer Gesellschaft kann zu Verunsicherungen und Missverständnissen führen, die auch in Gewalt enden können.

Im theaterpädagogischen Projekt "Ja, ich will!" wurden mit der Theatergruppe des Gymnasiums "In der Wüste" und TeilnehmerInnen der Sprachlernklasse der Schule unter Leitung von Studienrätin Doerthe Blömer und der Theaterpädagogin der tpw Liane Kirchhoff Spielszenen zu diesem Thema erarbeitet.

Im Rahmen des Fachtages "Zur Liebe gezwungen" wird das Projekt am 19.4.18 um 14:15 Uhr präsentiert.

Infos Fachtag
Vom 11. bis 20. Juni werden einzelne gefilmte Szenen des Programms im Rahmen des Mitmachparcours Liebe, Partnerschaft, Sexualität & Heirat zu erleben sein.

Infos Mitmachparcours
Gefördert durch den Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V. und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Mit fachlicher Beratung durch pro familia.

Pressebericht NOZ