Frei aufzuwachsen ist das Beste,
das einem Kind passieren kann.
A. S. Neill, Summerhill
Montag, 23. Juli 2018
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Theater an ungewöhnlichen Orten

"Sechs Ladenlokale haben sich bereit erklärt, Räumlichkeiten für die von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück initiierte Performance zur Verfügung zu stellen. ..."



"Das ist gelungenes Infotainment an einem Ort, an dem es nicht erwarten wird." NOZ 02.05.2018



Beeindruckendes Theaterstück

"In der Schlussszene stehen alle Darsteller Schulter an Schulter. Laut rufen sie Fragen in den Zuschauerraum. Gibt es heute Zivilcourage? Wer schaut heute weg? Haben wir aus der Vergangenheit gelernt, ist so etwas heute undenkbar? Aus dem Publikum wird ihnen mit donnerndem Applaus für Ihre Leistung geantwortet." Neue Osnabrücker Zeitung, 08.06.12






Theater. Tanz. Performance.

"Ortswechsel"


Kunst und Kultur verbindet! Im Rosenplatzquartier in Osnabrück leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzel und sozialen Hintergründen. Mit "Ortswechsel" einem Projekt, das verschiedenste Orte und Geschäfte zum Spiel- und Veranstaltungsort macht, wurden zahlreiche BewohnerInnen und Geschäftsleute des Quartiers in einem Theaterprojekt zusammengeführt.
Die persönlichen Geschichten und Erlebnisse der Menschen, ihre Verbundenheit mit dem Quartier – all ihre Erfahrungen wurden zu Inhalten, die mit den Kulturtechniken Kunst, Musik und Theater bearbeitet wurden.
Was treibt uns Menschen an? Warum setzen wir uns in Bewegung? Wie und wo finden wir unseren Platz im Leben? Und warum schlagen wir Menschen immer wieder neue Wege ein? Diesen Fragen sind wir im Projekt Ortswechsel nachgegangen. Die Antworten haben die Menschen des Rosenplatzquartiers mit ihren vielfältigen Lebenshintergründen, Herkünften und Zielen gegeben. Ein Teil von ihnen ist auch selbst schauspielerisch aktiv geworden und ihre Geschäftsräume bekamen als Spiel- und Aufführungsorte des Theaterprojektes eine neue Bestimmung.

Programmflyer
NOZ Vorabbericht
NOZ Bericht Aufführung.







Theaterprojekt mit SchülerInnen der Fachschule Heilerziehungspflege

Theater im Augustaschacht - auf den Spuren der Wahrheit


Der Arbeitsalltag in den Pflegeberufen verlangt Sensibilität, Flexibilität, Teamfähigkeit und eine Bereitschaft zu lösungsorientiertem Handeln. Hier setzt das Theaterprojekt mit seiner speziellen Form an: dem Bespielen eines besonderen Ortes (sight specific theatre) mit geschichtlichem Hintergrund.

Die Gedenkstätte Augustaschacht im Landkreis Osnabrück erinnert am Ort des ehemaligen Arbeitserziehungslagers Ohrbeck an die Opfer des Nationalsozialismus. Das denkmalgeschütze ehemalige Lagergebäude ist ein Zeugnis schwerster Verbrechen.

Die SchülerInnen haben die Besonderheit dieses Raumes und seine geschichtlichen Implikationen erfahren - und erspürt, um dann, gemeinsam mit unseren TheaterpädagogInnen, nach darstellerischen Umsetzungsmöglichkeiten und theatralen Ausdrucksformen zu suchen, die den Ort lebendig werden lassen. Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte unterstützen die Gruppe bei historischen Fragen. Entstanden ist das Stück "Die Narben der Zeit - zwangsläufig gezeichnet", selbst erarbeitet und konzipiert von den SchülerInnen.

Bericht in der NOZ